Kindergottesdienste

Für alle, die nicht auf den Kindergottesdienst verzichten möchten, findet sich unten ein Vorschlag, um den Kindergottesdienst zuhause zu feiern.

Gottesdienste für Kinder und Familien

KiGo

Der Kindergottesdienst kann derzeit leider noch nicht stattfinden. Dafür gibt es ein gutes digitales Angebot fürs Feiern zuhause unter www.kirchemitkindern-digital.de


Gerne laden wir aber zur nächsten Mini Kirche am 4. Dezember um 17 Uhr in der
Hoffnungskirche ein und ebenso zu unserem Familiengottesdiensten am
18. November, sowie am zweiten Advent, 6. Dezember jeweils um 10 Uhr in der Hoffnungskirche.  

(Grafik: Pfeffer)

Kindergottesdienst für Sonntag, 26. Juli 2020

Liedvorschlag zum Beginn
„Einfach spitze“ – D. Kallauch: 

Gebet 
Guter Gott, wir haben Ferien und viele Ideen, was wir tun können. Segne uns diese besondere Zeit und lass uns dich dabei nicht vergessen. Amen. 

Arche

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an 1, Mose 6-9): 
„Noah!“ Noah zuckte zusammen, denn er konnte weit und breit niemanden sehen. Noah stand allein auf dem Feld, als er die Stimme hörte. „Noah, du sollst dir ein Boot bauen, ein großes Schiff, denn es wird eine große Flut kommen. Aber dich und deine Familie möchte ich retten. Außerdem möchte ich auch die Tiere retten; nimm deshalb viele Tiere mit auf das Schiff – von jeder Tierart mindestens ein Pärchen.“ Noah hatte der Stimme aufmerksam gelauscht, und noch während die Stimme geredet hatte, war Noah klar geworden, dass Gott da zu ihm sprach. Es musste also ein wichtiger Auftrag sein, den er, Noah, sofort ausführen sollte. So machte sich Noah an die Arbeit: Er fällte Bäume, schnitt Bretter daraus, schlug mit einem Hammer Nägel hinein und setzte nach einigen Wochen Arbeit schlussendlich alles zusammen. Dann war es fertig und mitten auf der Wiese stand sein großes Boot: Die Arche Noah. Einige der Nachbarn grinsten hämisch – was soll denn ein Boot auf der Wiese? Das macht doch keinen Sinn! 
Noah aber glaubte daran, was Gott gesagt hatte, und so forderte er seine Familie auf in die Arche zu steigen. Außerdem ließ er all die Tiere, die er finden konnte, ebenfalls hinein. Dann wurde die Tür von Gott geschlossen. Nur wenige Tage später begann es zu regnen, es schüttete wie aus Eimern. Immer mehr und mehr Wasser kam vom Himmel herab. Und auf einmal hob die Arche ab, sie schwamm und saß nicht mehr auf der Wiese fest. Noah, seine Familie und die Tiere waren in Sicherheit, als es von nun ab vierzig Tage lang regnete und die Arche über das Wasser schwamm. Dann, nach so vielen Tagen, ruckte es auf einmal und die Arche stieß auf die Spitze eines hohen Berges. Dort klemmte sie fest und blieb stehen. 

Arche1

Noah kletterte daraufhin ans Dachfenster und blickte hinaus: er sah nur die Bergspitze unter dem Boot und sonst nur viel Wasser. Dennoch schickte er eine Taube los, aber die kam nur kurze Zeit später zur Arche zurück. Offenbar hatte auch sie noch kein Land entdeckt. Nach einigen Tagen schickte Noah zum zweiten Mal eine Taube los, aber diese kam auch nach einiger Zeit zurück. Im Schnabel aber hatte sie etwas Besonderes: ein kleines grünes Blatt. Offenbar musste die Erde schon so weit wieder getrocknet sein, dass Pflanzen wuchsen. Noah freute sich. Nach weiteren Tagen schickte er einen letzten Vogel los, aber dieser kam nie mehr zurück. Er musste schon einen Platz für den Bau seines Nestes gefunden haben. 
Da wusste Noah, dass es nun Zeit war, die Tür der Arche wieder zu öffnen. Wenige Minuten später trat er mit seiner Frau und seinen drei Kindern und natürlich den vielen Tieren aus der Arche hinaus. Zum ersten Mal seit langer Zeit spürten sie wieder den Erdboden unter ihren Füßen. Noah freute sich arg, dass er mit seiner Familie diese Zeit überlebt hatte. So sehr, dass er einen Altar aufbaute, den er aus einzelnen Steinen zusammensetzte. Als der Altar fertig war, stellte sich Noah dahinter und sagte Gott einmal so richtig danke. Danke, dass er ihn vor der Flut beschützt hatte und dass er am Leben war. Gott sagte daraufhin: „Noah, ich verspreche es dir und allen Menschen auf der Erde: Es soll nie mehr eine solch große Flut geben. Nein, es soll stattdessen immer wieder Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter geben und Kälte und Wärme. Damit du siehst, dass ich mein Versprechen halte, habe ich mir ein Zeichen überlegt. Schau nach oben zum Himmel – siehst du den Regenbogen dort? Jedes Mal, wenn du ihn siehst, sollst du an mein Versprechen denken, das ich dir eben gegeben habe.“ Als Noah aufsah, entdeckte er ihn: den schillernd bunten Regenbogen, der sich über das ganze Land, die Arche, die Tiere und Noahs Familie erstreckte.

Regenbogen

Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder
Gott verspricht am Ende der Geschichte etwas Besonderes: Nie wieder soll es so eine große Flut geben. Das Zeichen dafür ist der Regenbogen – er weist darauf hin, dass alles wieder gut geworden ist. Den Regenbogen siehst du in diesen Tagen oft – er soll ein Zeichen sein, das uns an Gott erinnert und das uns Mut machen soll, dass alles wieder gut wird. Vielleicht entdeckst du ja in der nächsten Zeit einen solchen Bogen? 

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    
40 Tage Zeit in der Arche, nur in der engsten Familie und sonst kein Kontakt zu Menschen. Ich muss gestehen, diese Aussage erinnert mich schon sehr an die heutigen Tage. Nein, so eine große Flut wie damals wird es nicht mehr geben, und ich glaube auch NICHT, dass das Virus von Gott kommt. Dennoch kann die Noah-Geschichte uns in der derzeitigen Situation ermutigen, weil sie ein gutes, ein positives Ende findet. Denn Noah und seine Familie werden gerettet – sie überleben diese Zeit und sehen am Ende, wie Gott sich zu seinen Menschen stellt und ihnen Gutes verheißt. Ich wünsche Ihnen diese Zuversicht in Gott, dass er alles wenden kann und dass er trotz allem zu seinen Menschen steht. 

Ein Segensgebet
Es segne dich und behüte dich in dieser Ferienzeit der allmächtige Gott, der dich kennt, der dich beim Namen gerufen hat und der dich, …. (Name einsetzen), von ganzem Herzen liebt. Amen. 

Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“ 

Unsere kreative Idee 

Regenbogen1

Einen Regenbogen kann man selber machen. Entweder bei schönem Wetter und Sonnenschein im Garten oder gebastelt. 
1)    Stelle dich bei Sonnenschein mit einem Wasserschlauch in den Garten und drehe das Wasser auf. Wenn du im richtigen Winkel stehst, dann kannst du im Wasserstrahl einen Regenbogen erkennen. 
2)    Einen Regenbogen basteln: einen Hinweis dazu findest du hier:

Viel Spaß beim KiGo feiern. In den Ferien machen wir Sommerpause – falls du aber nicht verzichten willst, finden sich hier einige interessante Dinge für Kinder, auch Video-Kindergottesdienste. Wir hoffen, dass wir nach den Ferien wieder normal starten können. 

KiGo

Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   

Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler

 

Fotos: epd bild/Bohm; epd bild/Wegst, Pfeffer, Ulrike Wappler