Kindergottesdienste

Für alle, die nicht auf den Kindergottesdienst verzichten möchten, findet sich unten ein Vorschlag, um den Kindergottesdienst zuhause zu feiern.

Kindergottesdienst für Sonntag, 26. Juli 2020

Liedvorschlag zum Beginn
„Einfach spitze“ – D. Kallauch: 

Gebet 
Guter Gott, wir haben Ferien und viele Ideen, was wir tun können. Segne uns diese besondere Zeit und lass uns dich dabei nicht vergessen. Amen. 

Arche

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an 1, Mose 6-9): 
„Noah!“ Noah zuckte zusammen, denn er konnte weit und breit niemanden sehen. Noah stand allein auf dem Feld, als er die Stimme hörte. „Noah, du sollst dir ein Boot bauen, ein großes Schiff, denn es wird eine große Flut kommen. Aber dich und deine Familie möchte ich retten. Außerdem möchte ich auch die Tiere retten; nimm deshalb viele Tiere mit auf das Schiff – von jeder Tierart mindestens ein Pärchen.“ Noah hatte der Stimme aufmerksam gelauscht, und noch während die Stimme geredet hatte, war Noah klar geworden, dass Gott da zu ihm sprach. Es musste also ein wichtiger Auftrag sein, den er, Noah, sofort ausführen sollte. So machte sich Noah an die Arbeit: Er fällte Bäume, schnitt Bretter daraus, schlug mit einem Hammer Nägel hinein und setzte nach einigen Wochen Arbeit schlussendlich alles zusammen. Dann war es fertig und mitten auf der Wiese stand sein großes Boot: Die Arche Noah. Einige der Nachbarn grinsten hämisch – was soll denn ein Boot auf der Wiese? Das macht doch keinen Sinn! 
Noah aber glaubte daran, was Gott gesagt hatte, und so forderte er seine Familie auf in die Arche zu steigen. Außerdem ließ er all die Tiere, die er finden konnte, ebenfalls hinein. Dann wurde die Tür von Gott geschlossen. Nur wenige Tage später begann es zu regnen, es schüttete wie aus Eimern. Immer mehr und mehr Wasser kam vom Himmel herab. Und auf einmal hob die Arche ab, sie schwamm und saß nicht mehr auf der Wiese fest. Noah, seine Familie und die Tiere waren in Sicherheit, als es von nun ab vierzig Tage lang regnete und die Arche über das Wasser schwamm. Dann, nach so vielen Tagen, ruckte es auf einmal und die Arche stieß auf die Spitze eines hohen Berges. Dort klemmte sie fest und blieb stehen. 

Arche1

Noah kletterte daraufhin ans Dachfenster und blickte hinaus: er sah nur die Bergspitze unter dem Boot und sonst nur viel Wasser. Dennoch schickte er eine Taube los, aber die kam nur kurze Zeit später zur Arche zurück. Offenbar hatte auch sie noch kein Land entdeckt. Nach einigen Tagen schickte Noah zum zweiten Mal eine Taube los, aber diese kam auch nach einiger Zeit zurück. Im Schnabel aber hatte sie etwas Besonderes: ein kleines grünes Blatt. Offenbar musste die Erde schon so weit wieder getrocknet sein, dass Pflanzen wuchsen. Noah freute sich. Nach weiteren Tagen schickte er einen letzten Vogel los, aber dieser kam nie mehr zurück. Er musste schon einen Platz für den Bau seines Nestes gefunden haben. 
Da wusste Noah, dass es nun Zeit war, die Tür der Arche wieder zu öffnen. Wenige Minuten später trat er mit seiner Frau und seinen drei Kindern und natürlich den vielen Tieren aus der Arche hinaus. Zum ersten Mal seit langer Zeit spürten sie wieder den Erdboden unter ihren Füßen. Noah freute sich arg, dass er mit seiner Familie diese Zeit überlebt hatte. So sehr, dass er einen Altar aufbaute, den er aus einzelnen Steinen zusammensetzte. Als der Altar fertig war, stellte sich Noah dahinter und sagte Gott einmal so richtig danke. Danke, dass er ihn vor der Flut beschützt hatte und dass er am Leben war. Gott sagte daraufhin: „Noah, ich verspreche es dir und allen Menschen auf der Erde: Es soll nie mehr eine solch große Flut geben. Nein, es soll stattdessen immer wieder Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter geben und Kälte und Wärme. Damit du siehst, dass ich mein Versprechen halte, habe ich mir ein Zeichen überlegt. Schau nach oben zum Himmel – siehst du den Regenbogen dort? Jedes Mal, wenn du ihn siehst, sollst du an mein Versprechen denken, das ich dir eben gegeben habe.“ Als Noah aufsah, entdeckte er ihn: den schillernd bunten Regenbogen, der sich über das ganze Land, die Arche, die Tiere und Noahs Familie erstreckte.

Regenbogen

Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder
Gott verspricht am Ende der Geschichte etwas Besonderes: Nie wieder soll es so eine große Flut geben. Das Zeichen dafür ist der Regenbogen – er weist darauf hin, dass alles wieder gut geworden ist. Den Regenbogen siehst du in diesen Tagen oft – er soll ein Zeichen sein, das uns an Gott erinnert und das uns Mut machen soll, dass alles wieder gut wird. Vielleicht entdeckst du ja in der nächsten Zeit einen solchen Bogen? 

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    
40 Tage Zeit in der Arche, nur in der engsten Familie und sonst kein Kontakt zu Menschen. Ich muss gestehen, diese Aussage erinnert mich schon sehr an die heutigen Tage. Nein, so eine große Flut wie damals wird es nicht mehr geben, und ich glaube auch NICHT, dass das Virus von Gott kommt. Dennoch kann die Noah-Geschichte uns in der derzeitigen Situation ermutigen, weil sie ein gutes, ein positives Ende findet. Denn Noah und seine Familie werden gerettet – sie überleben diese Zeit und sehen am Ende, wie Gott sich zu seinen Menschen stellt und ihnen Gutes verheißt. Ich wünsche Ihnen diese Zuversicht in Gott, dass er alles wenden kann und dass er trotz allem zu seinen Menschen steht. 

Ein Segensgebet
Es segne dich und behüte dich in dieser Ferienzeit der allmächtige Gott, der dich kennt, der dich beim Namen gerufen hat und der dich, …. (Name einsetzen), von ganzem Herzen liebt. Amen. 

Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“ 

Unsere kreative Idee 

Regenbogen1

Einen Regenbogen kann man selber machen. Entweder bei schönem Wetter und Sonnenschein im Garten oder gebastelt. 
1)    Stelle dich bei Sonnenschein mit einem Wasserschlauch in den Garten und drehe das Wasser auf. Wenn du im richtigen Winkel stehst, dann kannst du im Wasserstrahl einen Regenbogen erkennen. 
2)    Einen Regenbogen basteln: einen Hinweis dazu findest du hier:

Viel Spaß beim KiGo feiern. In den Ferien machen wir Sommerpause – falls du aber nicht verzichten willst, finden sich hier einige interessante Dinge für Kinder, auch Video-Kindergottesdienste. Wir hoffen, dass wir nach den Ferien wieder normal starten können. 

KiGo

Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   

Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler

 

Fotos: epd bild/Bohm; epd bild/Wegst, Pfeffer, Ulrike Wappler

Kindergottesdienst für Sonntag, 19. Juli 2020

Liedvorschlag zum Beginn 
„Einfach spitze“ – D. Kallauch

Gebet 
Guter Gott, du kennst uns alle – große und kleine: Du kennst unsere Gedanken und Gefühle und dir können wir alles sagen, was uns bewegt. Danke, dass du uns dabei zuhörst und uns so nahe bist. Amen.

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an Daniel 6):

T1

Dieser Daniel! Immer wollte der König nur Daniel sehen! Daniel sollte ihn beraten, Daniel sollte zu ihm kommen. Daniel. Daniel. Die anderen Berater des Königs konnten es schon nicht mehr hören. Sie waren eifersüchtig auf Daniel und neidisch auf ihn, der so oft zum König kommen sollte. Sie selbst waren nur selten gefragt. Genau deshalb hatten sie einen hinterhältigen Plan geschmiedet. Sofort machten sie sich auf den Weg zum König – dort verbeugten sie sich tief und riefen laut: „Oh, König, du bist der Wichtigste im ganzen Land! Wir verbeugen uns nur vor dir; weil du so wichtig bist, wollen wir, dass alle Menschen dich ehren. Daher schlagen wir dir folgendes vor: In den kommenden Monaten sollen alle Menschen im Land nur zum König beten und nicht mehr zu irgendeinem anderen Gott.“ Der König, der seine Berater gehört hatte, fühlte sich geschmeichelt. Es tat ihm gut, wie sehr seine Berater ihn achteten. So stimmte er zu, dass ab der kommenden Woche folgendes Gesetz gelten sollte: ‚Von nun darf jeder nur noch zum König beten. Wer zu einem anderen Gott betet, der soll in die Löwengrube geworfen werden.‘ Als das Gesetz verabschiedet war, schlichen sich die königlichen Berater mit einem breiten, fiesen Grinsen im Gesicht davon. Sie hatten es geschafft! Endlich würden sie Daniel loswerden. 

Gleich am nächsten Morgen machten sie sich auf den

T2

Weg zu Daniels Haus und stellten sich gebückt unter das offene Fenster. Sicher würde Daniel heute, wie an jedem anderen Tag, wieder zu SEINEM Gott beten. Wenn das geschah, dann waren sie alle Zeugen, und Daniel musste, laut dem neuen Gesetz, ab in die Löwengrube. Tatsächlich, nur kurze Zeit später war es soweit. Mit lauter, klarer Stimme hörten sie Daniel reden: „Großer Gott, danke für diesen guten Morgen…“ Das reichte, die Berater unter dem Fenster hatten schon alles gehört und machten sich auf den Weg zurück zum König, um ihm alles zu berichten. „Daniel“, sagten sie, „hat zu einem anderen Gott gebetet – er muss in die Löwengrube geworfen werden!“
In diesem Moment wurde der König traurig, denn er erkannte, dass die Berater das neue Gesetz nur gewollt hatten, um Daniel eins auszuwischen. Aber was beschlossen war, galt und schweren Herzens sagte der König zu, Daniel in die Grube werfen zu lassen. Bis zum Eingang begleitete er ihn noch und sagte dann: „Daniel, du bist deinem Gott treu; ich hoffe für dich, dass dein Gott dich retten wird.“ Danach wurde Daniel in die Grube hineingestoßen. Aber dort unten, wo die Löwen sonst nur auf menschliches Futter warteten, da saßen die Löwen auf einmal friedvoll beieinander.

T3

In ihrer Mitte erblickte Daniel einen Engel im weißen Kleid. Er hielt den Löwen die Mäuler zu, sodass Daniel nichts passierte.
Der König hingegen konnte in der kommenden Nacht kaum schlafen. Immer dachte er nur an Daniel. Gleich am nächsten Morgen ging er zur Löwengrube und ließ sie öffnen. „Daniel, hat dein Gott dich gerettet?“, rief er in die Grube hinunter. Der König war endlos erleichtert, als Daniel von unten herauf rief: „Ja, Gott hat mir einen Engel geschickt. Ich bin gesund!“ Sofort ließ der König Daniel hinaufziehen. Tatsächlich, er war vollkommen unversehrt, gesund und munter – weil er seinem Gott vertraut hatte und felsenfest daran geglaubt hatte, dass Gott ihn schützen wird. Der Gott, zu dem er am Morgen noch gebetet hatte, war auch bei ihm in der Nacht gewesen, um den Löwen das Maul zuzuhalten. 

T4

Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder
Daniel hielt an Gott fest. Er glaubte an ihn, auch als es schwierig wurde. Darin ist er Vorbild, weil er uns Mut macht, genauso fest an Gott zu glauben. 

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    
Daniel war ein mutiger Mann, einer, der seinen Glauben, seinen Gott so wichtig nahm, dass er ihn über das damalige Gesetz stellte. Ein riskanter Schritt, aber Gott hat diesen Glauben belohnt. Zu wissen, dass Gott auf der Seite derer steht, die an ihn glauben, das kann auch uns heute ermutigen, weiter an Gott zu glauben. Denn Gott steht seinen Leuten bei – Tag und Nacht. 

Ein Segensgebet
Es segne dich und behüte dich der allmächtige Gott, der dich kennt, der dich beim Namen gerufen hat und der dich, …. (Name einsetzen), von ganzem Herzen liebt. Amen. 

Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“ 

Unsere kreative Idee

T5

Aus Steinen lassen sich mit Hilfe von Heißklebepistolen gut Löwen basteln. Dazu wird ein großer Stein auf vier kleine gesetzt und zusammengeklebt. Ein weiterer Stein bildet den Kopf. Das Gesicht kann man mit Edding anmalen und mit Wolle dem Löwen eine Mähne basteln. 
Der Engel auf dem Foto wurde mit Modelliermasse (alternativ geht auch Knetmasse) hergestellt. 
Zusätzlich gibt es heute noch eine zweite kreative Idee. Daniels Name hat eine besondere Bedeutung, die gut zur Geschichte passt, denn Daniel bedeutet: Gott verschafft mir Recht. Auch dein Name hat eine Bedeutung – finde sie mit Hilfe Deiner Eltern heraus und gestalte dazu auf Pappe ein schönes Namensschild.  

Viel Spaß beim KiGo feiern! Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   
Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler
Fotos: Ulrike Wappler


 

Kindergottesdienst für Sonntag, 12. Juli 2020

Liedvorschlag zum Beginn
„Volltreffer“ (D. Kallauch)

Heiliger Geist

Gebet
Guter Gott, wir bitten dich um deinen Segen, wenn wir jetzt Kindergottesdienst feiern. Segne unser Reden, unser Hören und auch unser Singen. Amen.

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an Jona 1-2):
Jona schüttelte energisch den Kopf und stampfte auf den Boden: „Ich soll nach Ninive gehen? Nein, das mache ich nicht. Gott, dass kannst du vergessen!“ Ja, tatsächlich Gott hatte ihn, Jona, gerade gerufen und ihm die Aufgabe gegeben nach Ninive zu gehen, aber Jona wollte nicht. Er wollte nicht gehorchen – warum sollte er auch nach Ninive gehen, wie Gott gesagt hatte? Dort wohnten doch vor allem Menschen, die viel Unrechtes und Falsches getan hatten. Zu denen sollte er gehen? Nein.

Schiff

Und so machte sich Jona auf den Weg und zwar in die entgegengesetzte Richtung, genau dorthin wo Ninive weit, weit weg war. Nach einer Weile kam er an einem kleinen Hafen vorbei. Verschiedene Schiffe lagen am Ufer und Jona erkundigt, welches Ziel sie hatten. Eines wollte nach Tarsis. Tarsis hatte Jona schon einmal auf der Landkarte gesehen und das kam ihm gerade recht. Denn Tarsis lag am weitesten weg von Ninive. So bezahlte er die Fahrkarte und stieg kurze Zeit später ins Boot und legte sich in die hinterste Kabine und war binnen kurzer Zeit eingeschlafen. Draußen auf dem offenen Meer zog währenddessen ein gewaltiger Sturm los und die Wellen schleuderten das Boot hin und her. Die Matrosen oben auf dem Deck erschraken fürchterlich. Mit bleichen Gesichtern versuchten sie zwischen all den Wellen die Segel zu hissen, die Ruder noch zu bewegen und irgendwie vorwärtszukommen. Mittlerweile schossen gewaltige Wellen sogar Wasser auf das Bootsdeck und alles war glitschig und nass.  In ihrer Angst fragten die Seeleute sich, wie es damals üblich war, wer schuld war an diesem gewaltigen Sturm, der ihnen immer mehr Angst einjagte. Einer von ihnen erinnerte sich Jona, den Passagier, der immer noch unten schlief und sich einigten sich schnell Jona zu wecken und nach oben zu rufen. Jona sollte doch ein Prophet sein, vielleicht konnte er ja mit ihnen beten? Müde, aber mit weiten und vor Angst aufgerissenen Augen betrat Jona das Deck. Seine Füße und Arme zitterten während sich auf die Seeleute zubewegte. Alle starrten ihn an, als ob sie etwas Besonderes von ihm erwarteten. Auf einmal schlug einer vor: „Lasst uns losen und wer das Los mit dem „X“ zieht, der ist der Schuldige an diesem Sturm.“ Ohne das Jona dem wiedersprechen konnte, wurde der Plan in die Tat umgesetzt. Und siehe da: Das Los fiel Jona, der schuldbewusst dastand und dann zögernd begann zu reden: „Ja, das Los hat Recht und ich habe wirklich einen Fehler gemacht – statt auf Gott zu hören, bin ich weggelaufen und anstelle nach Ninive zu gehen, bin ich zu euch aufs Bott gekommen. Ich schlage euch was vor: Werft mich ins Meer – und das Wasser wird Ruhe geben.“

Wal

Die Seeleute zögerten; sie wollten Jona nicht ins Meer werfen; aber als bei der nächsten gewaltigen Welle das Wasser ihnen allen bin zu den Knien reichte, da wussten sie sich nicht mehr zu helfen und packten Jona und warfen ihn über Bord. Im selben Augenblick wurde das Wasser ruhig, die Wellen hörten, nur Jona trieb scheinbar im Wasser nach unten ab. Doch Gott dachte an Jona – obwohl er anfangs einen Fehler gemacht hatte, wollte Gott ihn retten. Er schickte einen großen Fisch, der Jona entgegenschwamm, sein Maul aufriss und Jona im Ganzen verschluckte. Mit Jona im Bauch schwamm der Fisch drei Tage lang durchs Wasser bis er ein Ufer erreichte und Jona dort im hohen Bogen wieder ausspuckte. Jona saß überrascht und noch ein wenig bleich am Ufer. Dann rappelte er sich langsam hoch und stand das erste Mal seit Tagen wieder auf seinen Füßen. Diesmal aber wusste er wohin er gehen sollte. Und diesmal würde er auch auf Gott hören und nach Ninive gehen.  


Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder

Wal

Jona hatte anfangs nicht auf Gott gehört und ist absichtlich falsch gelaufen. Er hat Fehler gemacht – wie wir alle auch manchmal Fehler machen. Das passiert jeden einmal. Aber das Schöne an der Geschichte ist, dass Gott Jona nicht bestrafen will, wie die Seeleute es anfangs wollten, denn sie suchten ja den Schuldigen. Gott rettet Jona durch den großen Fisch. Er will Jona damit auch zeigen, dass ihn trotzdem noch liebt und den Fehler vergeben hat.

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    

Sand

Jona schlägt zu Beginn der Geschichte einen anderen, falschen Weg ein. Er richtet sich nicht nach dem Auftrag Gottes, sondern fährt mit dem Schiff in die entgegengesetzte Richtung und gerät nur kurze Zeit später in große Seenot. Aber – Gott sei Dank – endet die Geschichte nicht an dieser Stelle, denn Gott schickt einen großen Fisch, der Jona rettet, indem er ihn verschluckt. Die Bibel berichtet, dass Jona im Fisch zum Nachdenken kommt und seinen Fehler erkennt. Schließlich bringt der Fisch Jona sicher zum Land zurück und spuckt ihn im hohen Bogen aus: Jona ist gerettet und er erhält damit eine neue Chance; er kann noch einmal neu beginnen, noch einmal neu loslaufen und diesmal schlägt er den richtigen Weg ein. Dass was Jona erfahren hat gilt auch uns heute: Auch wir dürfen, wenn wir einmal einen falschen Weg einschlagen oder uns ein Fehler passiert noch einmal von neuem beginnen, denn Gott trägt uns keine Fehler nach, nein, er will uns aus Fehlern/ Gefahren retten und bietet uns Vergebung und damit einen neuen Anfang an.

Ein Segensgebet
(Wenn Sie möchten, können Sie als Eltern gerne dazu die Hand auf den Kopf Ihres Kindes legen.)
Es segne dich und behüte dich der allmächtige Gott, der dich kennt und der dich …. (Name einsetzen) von ganzem Herzen liebt. Amen.

Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“

Unsere kreative Idee
Fische kann man selber basteln, zum Beispiel hier:

KiGo

Viel Spaß beim KiGo feiern! Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   
Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler

Grafiken: caepsele, Maren Amini, Pfeffer, GEP