Kindergottesdienste

Für alle, die nicht auf den Kindergottesdienst verzichten möchten, findet sich unten ein Vorschlag, um den Kindergottesdienst zuhause zu feiern.

Kindergottesdienst für Sonntag, 05. Juli 2020

Liedvorschlag zum Beginn
„Einfach spitze“ – D. Kallauch: findest Du hier...

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Gebet
Lieber Gott, danke, dass wir dir wichtig sind und du dass gerne dabei bist, wenn wir jetzt Kindergottesdienst feiern – segne uns und stärke uns. Amen.

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an Matthäus 14, 22 - 33):

Meer

Es war mitten in der Nacht – und noch immer waren die Jünger ohne Jesus mitten auf dem See. Der Wind machte ihnen schwer zu schaffen – die Wellen schlugen immer wieder bis ins Boot, sodass ein Vorwärtskommen fast unmöglich war. Es war, als ob das Boot mitten auf dem See stehen bleiben würde. Und noch dazu waren sie allein – ohne Jesus mitten in der Dunkelheit zwischen den Wellen. Auf einmal entdeckte einer der Jünger zwischen den Wellen eine helle Gestalt und schrie auf: „Hilfe! Dort! Ein Gespenst!“ Petrus und die anderen Jünger hoben daraufhin den Kopf – tatsächlich aus der Ferne näherte sich ihnen ein Gespenst – oder? Denn auf einmal hörten die Jünger aus der gleichen Ferne eine vertraute Stimme: „Ich bin es doch – fürchtet euch nicht!“, rief Jesus ihnen entgegen.

Meer

Tatsächlich – die Jünger konnten kaum glauben, was sie mit ihren Augen sahen: Jesus kam ihnen über das Wasser entgegen. Petrus, der Mutigste von allen, schaute der Szene nur einen Moment lang zu, dann rief er laut: „Jesus, wenn du es bist, dann lass mich auf dem Wasser zu dir kommen“ Als Jesus ihm ein „Komm zu mir!“ entgegnete, sprang Petrus aus dem Boot und ging – den Blick auf Jesus gerichtet – geradewegs auf ihn zu – bis er auf einmal wieder die hohen Wellen bemerkte. In diesem Moment bekam er Angst vor dem gewaltigen Sturm und den Wassermassen. Dabei verlor Petrus den Halt unter den Füßen und drohte, in den Wellen zu versinken. Petrus bekam es mit der Angst zu tun: würde er das überleben? Doch als er den Kopf noch einmal nach oben hob, sah er Jesus Hand, die sich nach ihm ausstreckte, und mit all seiner Kraft griff Petrus nach dieser Hand. Daraufhin riss ihn Jesus aus dem Wasser und zog ihn mit aller Kraft nach oben. Gemeinsam kletterten die beiden nach einigen weiteren Schritten zurück ins Boot. Jesus schüttelte ein wenig den Kopf und fragte Petrus dann: „Petrus, warum hast du mir nicht vertraut, dass ich alles kann und dass ich dir helfen kann?“ Petrus schwieg, er konnte vor Aufregung nichts mehr sagen. Die anderen Jünger, die gesehen hatten, wie Jesus und Petrus übers Wasser gehen konnten und wie Jesus Petrus aus dem Wasser gezogen hatte, staunten. „Dieser Jesus kann mehr als ein Mensch; er muss wirklich der Sohn von Gott sein!“, riefen sie laut aus. Immer noch staunend und nachdenklich und gemeinsam mit Jesus fuhren sie nun langsam auf das Ufer zu. Dass, was sie an diesem Tag erlebt hatten, sollten sie nicht so schnell vergessen.

Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder

Meer

Petrus was ganz schön mutig – er ist als einziger Jünger auf dem Wasser gelaufen. Aber dann ist er untergegangen und Jesus musste ihn retten.
Ist dir aufgefallen, worauf Petrus jeweils geschaut hat? Am Anfang schaute er auf Jesus und das tat ihm gut. Kurz bevor er unterging, schaute er auf einmal die Wellen an und damit nicht mehr zu Jesus. Erst als er wieder auf Jesus Hand schaute, ging es besser.
Uns Menschen kann es auch immer wieder helfen, auf Jesus zu schauen und das heißt heute: mit ihm zu reden, zu beten oder in der Bibel zu lesen. Vielen Menschen hat das schon viel Mut gemacht dort zu lesen, dass Jesus alles kann.

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    
Meiner Meinung nach spiegelt diese Geschichte ein wenig unseren derzeitigen Alltag. Alles ist in den letzten Monaten anders geworden. Der gewohnte Rhythmus, das regelmäßige Treffen mit Freunden – vieles ist weggebrochen. Vielleicht hat es sich dabei manchmal so angefühlt wie bei Petrus, der mitten im Sturm versuchte, übers Wasser zu gehen und dabei ebenso hohe unregelmäßige Wellen bemerkte und dabei den Halt verlor.

Anker

Aber gerade dann hat Jesus ihm seine Hand entgegengestreckt, um ihn mit aller Macht aus dem Wasser zu ziehen. Er, Jesus, war der rettende Arm, der Petrus wieder zu mehr Standfestigkeit und Halt verhalf. Der Glaube an einen Gott, der jederzeit mit uns geht, der uns liebt und uns auch seine Hand entgegenstreckt; ein solcher Glaube kann in solch unsicheren Situationen auch Halt geben und vor allem Kraft, in der Krise zu bestehen.
Diese Geschichte stellt mir aber auch die Frage: Worauf richte ich meinen Blick? Auf die Wellen, die mich zu überrollen drohen oder auf Gott, auf sein Wort, dass mir helfen kann?

Ein Segensgebet
(Wenn Sie möchten, können Sie als Eltern gerne dazu die Hand auf den Kopf Ihres Kindes legen.)
Es segne dich und behüte dich der allmächtige Gott, der dich liebt ganz genauso wie du bist. Amen.
 
Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“ findest Du hier...

Unsere kreative Idee
Bau Dir heute ein Papierboot – hier findest Du dafür eine Anleitung. Wenn Du magst, kannst du auch im Swimmingpool, in der Badewanne oder im See durch Pusten große Wellen erzeugen.

KiGo

Viel Spaß beim KiGo feiern! Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   
Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler

(Bildnachweise: Pfeffer)


 

Kindergottesdienst für Sonntag, 28. Juni 2020


Liedvorschlag zum Beginn
„Geh Abraham, geh“ findet ihr hier

Gebet
Lieber Gott, danke, dass du jeden Menschen kennst und uns alle liebst. Lass uns deine Liebe jetzt spüren, wenn wir Kindergottesdienst feiern. Amen.

Wir lesen eine biblische Geschichte (angelehnt an 1. Mose 21, 1-6):

Sterne

Endlich war es soweit – Abraham strahlte über das ganze Gesicht. So lange hatte er warten müssen, aber nun konnte er ihn in den Händen halten, den kleinen Jungen. Gerade eben war er auf die Welt gekommen – mit winzigen Fingern und zarten, kleinen Füßen – und Abraham staunte: was für ein Wunder war dieser kleine Mensch! So klein und doch so vollkommen – alles war an ihm perfekt! Und erst recht war es für Abraham ein Wunder, dass Gott sein Versprechen gehalten hatte. Tatsächlich waren er und Sarah jetzt noch Eltern geworden, wo keiner mehr daran geglaubt hatte – und viele kamen nun bei den beiden Eltern am Zelt vorbei, um ihnen zur Geburt zu gratulieren. Alle wollten den Jungen sehen und fragten dabei: „Abraham, sag uns, wie dein Kind heißt!“ Abraham überlegte eine Weile, denn einen Namen hatte er sich noch nicht ausgesucht. Aber dann fiel ihm ein Name ein, der wie kein anderer passte: Sein Sohn sollte Isaak heißen. Isaak heißt so viel wie „das Gelächter“.

Mutter

Als Sarah diesen Vorschlag hörte, da musste sie an eine alte Geschichte denken, als sie noch gar nicht an ein Kind geglaubt hatten. Gleichzeitig musste Sarah auch lachen. Ja, Sarah lachte vor Freude: „Endlich“, sagte sie, „hat Gott meinen Herzenswunsch erhört und ich habe ein eigenes Kind, einen Sohn!“ Während sie den kleinen Isaak in den Armen wiegte, strahlte sie über das ganze Gesicht. Glücklich darüber, dass Gott sein Versprechen eingelöst hatte.  Denn Sarah und Abraham waren sich sicher, dass auf Isaak noch mindestens genauso viele Kinder wie Sterne am Himmel folgen würden.

Und genau deshalb begannen sie, nun ein großes Fest zu organisieren. Sie kauften reichliche Mengen an Essen und Trinken und luden viele Leute ein, um nach einiger Zeit ein rauschendes Fest zu feiern – ein Fest für den kleinen Isaak, aber auch ein Fest für Gott, der ihnen so viel Gutes getan hatte.

Ein Gedanke zur Geschichte für Kinder

Leben

Gott hat sein Versprechen eingelöst und Abraham ein erstes Kind geschenkt: Isaak. So, wie der Name Isaak eine Bedeutung hat, hat auch dein Name eine Bedeutung – frag doch mal deine Eltern danach, wie deine Geburt war – sicher haben sie sich genauso über dich gefreut, wie Abraham über Isaak – und: Auch dein Name hat eine Bedeutung – deine Eltern können dir da bestimmt weiterhelfen.

Ein Gedanke zur Geschichte für Erwachsene    
Abraham und Sarah haben für ihren Jungen ein Willkommensfest gegeben – eine schöne Idee, die man – in der derzeitigen Zeit – vielleicht anders umsetzen kann, um den Kindern eine Freude zu machen:

Vielleicht mit einem schönen Essen mit Garten mit der Familie und einigen Freunden? Oder Stockbrot am Lagerfeuer?

Kirche

Ein Segensgebet
(Wenn Sie möchten, können Sie als Eltern gerne dazu die Hand auf den Kopf Ihres Kindes legen.)
Es segne dich und behüte dich Gott, der dich kennt, der dich bei deinem Namen nennt und der dich von ganzem Herzen liebt. Amen.

Liedvorschlag zum Ende
„Vom Anfang bis zum Ende“ findest du hier

Unsere kreative Idee
Wie unter „Ein Gedanke für Erwachsene“ schon angeklungen, findet sich hier ein Rezept für einen Stockbrotteig:

 

Stockbrot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Unbekannt, von verschiedenen Familien verfeinert.

Viel Spaß beim KiGo feiern! Liebe Grüße sendet dir das KiGo Team der Hoffnungskirche Buchloe   
Kerstin Herrmann, Iris Schneider, Ursula Rodriguez, Jana Tröbner-Schmid, Waltraud Waldmann, Hans-Jürgen Huschitt und Ulrike Wappler

(Bildnachweise: Pfeffer)

 


 

Den Gottesdienst der Mini-Kirche aus der Hoffnungskirche finden Sie unter folgendem Link: 
https://youtu.be/Nfu1BFDlWz8